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WORLD PRESS PHOTO 2023

WORLD PRESS PHOTO 2023
Abgeschlossen

WORLD PRESS PHOTO 2023 WORLD PRESS PHOTO 2023

ab 5 Mai bis 4 Juni 2025

Ausstellungspalast Rom

Ausstellungspalast Rom

Via Nazionale, 194, Rom

Jetzt geschlossen: öffnet um 10:00

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Die Ausstellung des World Press Photo 2023 findet vom 5. Mai bis 4. Juni im Palazzo delle Esposizioni in Rom statt. Die Ausstellung präsentiert die 120 Finalfotos des renommierten internationalen Fotowettbewerbs, der seit 1955 jedes Jahr die besten professionellen Fotografen auszeichnet. Die Ausstellung wird von der World Press Photo Foundation in Amsterdam konzipiert, vom Kulturausschuss der Stadt Rom und der Spezialagentur Palaexpo unterstützt und von der Spezialagentur Palaexpo in Zusammenarbeit mit 10b Photography organisiert. Die Namen der vier Weltgewinner der Ausgabe 2023, ausgewählt aus 24 regionalen Gewinnern, wurden am 20. April über die Online-Kanäle der Stiftung bekannt gegeben. Für diese 66. Ausgabe haben die globalen und regionalen Jurys, bestehend aus internationalen Experten, 60.000 Fotos und Projekte von 3.752 Fotografen aus 127 Ländern bewertet. Das Foto des Jahres wurde dem ukrainischen Fotografen Evgeniy Maloletka für sein erschütterndes Bild vom 9. März 2022 während der Belagerung von Mariupol in der Ukraine verliehen: Das Foto zeigt eine schwangere Frau, die auf einer Trage aus der Geburtsstation eines durch einen russischen Luftangriff beschädigten Krankenhauses transportiert wird. Die schwer verletzte Frau starb eine halbe Stunde nach der Geburt ihres leblosen Kindes. Der Autor hat das menschliche Leiden, verursacht durch die russische Invasion der Ukraine, in einem einzigen Bild eingefangen. Der Präsident der globalen Jury, der Fotoeditor der New York Times und Mitbegründer von Diversify Photo, Brent Lewis, erklärte: Mit der Abstimmung zum ersten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine hat die Jury die Kraft dieses Bildes und die dahinter stehende Geschichte sowie die Grausamkeiten, die es zeigt, ausgezeichnet. Der Tod der schwangeren Frau und ihres Kindes fasst einen Großteil des Krieges zusammen. Den Preis für die World Press Photo Story of the Year gewann Mads Nissen, ein dänischer Fotograf, mit seiner Geschichte The Price of Peace in Afghanistan, erstellt für Politiken/Panos Pictures. Durch neun beunruhigende, aber wunderschöne Fotos möchte die Arbeit an die täglichen Schwierigkeiten des afghanischen Volkes erinnern, das nun unter der Herrschaft der Taliban ohne internationale Hilfe lebt. Den Preis für den World Press Photo Long-Term Project Award gewann Battered Waters der armenischen Fotografin Anush Babajanyan für VII Photo/National Geographic Society. Vier Länder in Zentralasien - Tadschikistan, Kirgisistan, Usbekistan und Kasachstan - kämpfen mit der Klimakrise und der mangelnden Koordination bei der Nutzung ihrer gemeinsamen Wasserressourcen. Das Projekt beleuchtet die Auswirkungen der Dürre und der Wasserverwaltung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und zeigt den starken Resilienzgeist der Bevölkerung, die sich an die neue Realität anpassen muss.
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