Der Künstler stellt zwei Maurer dar, die mit dem Bau eines Hauses beschäftigt sind, und zeugt von der Bedeutung der Arbeit als Mittel zum Wiederaufbau nach der tragischen Zeit des Zweiten Weltkriegs.
„Als ich mit meiner Arbeit begann, hatte ich sofort das Gefühl, dass ich mich mehr auf die Vorstellungskraft als auf das Modell verlassen musste, um das Motiv so zu erstellen, wie ich es darstellte. Nach meiner Absicht sollten die beiden Figuren der allgemeinen Bewegung der Komposition jene Dynamik der Massen verleihen, die mir der Inhalt des Themas nahelegte; das heißt Repräsentation, Aktion und Haltung. Was die konstruktive Seite betrifft, schien es sofort notwendig, die beiden Figuren auf der Diagonale zu platzieren, das ist der Winkel, der die Schwerkraft der Körper am besten ausdrücken kann, ohne die natürliche Klarheit zu verlieren, weil ich denke, dass dies auch in der Arbeit von Wert ist Kunst. All dies muss natürlich so verstanden werden, dass es darauf abzielt, „die Menschlichkeit des Subjekts“ zu erreichen. (C. Carra, 1949)
Texte: Lorenza Montanari, Martina Neri - Museumseinheit der Gemeinde Forlì
Titel: Bauherren
Autor: Carlo Carrà
Datum: 1949
Technik: Ölgemälde auf Leinwand
Ausgestellt in: Romagnoli-Palast
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